Urlaubs-„G´schichtle“
Bernd K. aus der Nähe von Kiel macht morgens seine übliche Runde – zunächst zur Hundetoilette, denn Ordnung muss sein. Seine Cindy führt er dabei an der Leine. Anschließend trifft er sich meistens mit Karin (und ihrem Schäfer Paul) zu einem Plausch auf der Ruhebank. Der Blick schweift zum Hohen Ifen, Gestriges und heute Geplantes werden ausgetauscht. „War das herrlich, gestern, als wir da oben am Gipfel standen mit Blick bis zum Bodensee“ prahlt Karin. „Ich war da ja schon 1980 zum ersten Mal.“ – kontert Bernd. Weiter führt sein Weg zum Trafikanten, um seine Tageszeitung zu besorgen. Bernd und seine Familie kommen schon knapp 20 Jahre ins Tal, ´mal Hotel, ´mal Privatpension oder Ferienwohnung. Geschmack ändert sich. Beim Bäcker kauft B. inzwischen Semmel statt Brötchen, im Gasthaus bestellt er Knödel statt Klöße und schon längst hat er das „Tschüss“ gegen ein „Servus“ getauscht. „Wir sind hier in Österreich“, bemerkt er stolz. Bernd schätzt den Kontakt und die „heimelige“ Atmosphäre. Stammgäste. Die kennen sich aus.
Paul F., Junggeselle aus Antwerpen/B, verbringt seit 1995 seine Ferien hier, in Baad. Er ist „Feuer und Flame“ für das Kleinwalsertal. „Ich bleibe Junggeselle, denn meine Liebe gehört Euch Walsern und Euren Bergen“. Geweckt wird Paul täglich vom verführerischen Kaffeeduft, der morgens bis in sein Zimmer schleicht, so gegen 8.00 Uhr. Den aktuellen Tagestipp holt er sich bei der Wirtin im Q-Plus-Betrieb. Heute will Paul auf Wurzelwegen wandern – über Stock und Stein. Original eben!
Hanna S., Gärtnerin aus Dresden, schwärmt für Wald, Wiesen und Grünanlagen. „Ich könnt´s nicht schöner machen“, lobt sie die Landschaftsgärtner und Landwirte aus dem Tal. Der Kurpark, die Verkehrsinseln, der Blumenschmuck an den Häusern, die Themenwege und die kultivierten Wiesen und Felder. Hier fühl´ ich mich einfach pudelwohl, in unserem Paradies.“ Kein Wunder, dass sich Familie S. auf dem Campingplatz mitten im Grünen einquartiert hat. Der „Walserbus“ – mit Gästekarte kostenlos – bringt Hanna & Co heute nach Mittelberg, wo sie einen Teil des „Kulturweges“ erkunden und anschließend ins romantische Gemstel wandern wollen. Na denn: Viel Spaß!
Naturfestspiele – erste Reihe fußfrei!
Das muss Österreich sein.
IHR KLEINWALSERTAL TOURISMUS
kö