
Ihre Meinung ist gefragt
In diesem Forum laden wir Sie ein, über diverse Themen zu diskutieren.
Wir bitten Sie, einen angemessenen Ton zu wählen. Die Atmosphäre soll von Respekt gegenüber den anderen geprägt sein. Beschimpfungen und Beleidigungen sind zu unterlassen. Wir behalten uns das Recht vor, Einträge zu kürzen oder nicht frei zu geben.
"Meine Meinung" eintragen

Einträge:
Displaying results 1 to 10 out of 182 |
|
Dieter 05.05.12
E-Mail
|
Ifen Wir, meine Frau und unser Sohn, kommen seit vielen Jahren Sommers wie Winters in das Walsertal. Haben wir damit das "Recht" über die Entwicklung der Infrastruktur im Walsertal mitzuentscheiden? Nein! Dieses Recht gehört nach unserer Meinung den Walsern. Die Walser - bzw. deren rechtmäßig gewählte Vertretung - haben n diesem Jahr eine Entscheidung gefällt. Da diese Entscheidung unter demokratischen Bedingungen gefällt worden ist, sollte sie von allen Walsern akzeptiert - wenn auch nicht für "gut" befunden - werden.
Meine Frau und ich sind seit 1977 mehr oder weniger regelmäßige Besucher des Walsertales (unser Sohn - Bj. 1987 - seit 1989). Wir haben im Walsertal das Skilaufen gelernt (ok - da gibt es unterschiedliche Meinungen ;-) ) und unser Filius (der mit Sicherheit) auch. So ungefähr 40 Urlaube haben wir im Walsertal verbracht und es werden sicherlich noch mehr werden!
Im Lauf der Jahre haben wir zu "unseren" Vermietern eine Verbindung entwickelt, die über das normale Verhältnis "Vermieter - Mieter" sicher hinausgeht. Das ist nach unseren Erfahrungen im Walsertal eher die Regel denn die Ausnahme!
Da "unsere" Vermieter einen Stamm von Kunden haben, die die "unangenehme" Eigenschaft haben immer zur selben Zeit einzufallen, waren wir gezwungen während der Schulzeit unseres Sohnes den unmaßgeblichen Restteil der Alpen zu erforschen.
Dabei ist es uns allerdings nicht erspart geblieben festzustellen, dass es doch tatsächlich Skigebiete gibt, die mehr und Zeitgemäßeres anbieten als das Walsertal.
In diesem Winter waren wir - auf besonderen Wunsch unseres Sohnes (darauf komme ich gleich noch einmal zurück) - wieder einmal Gast im Walsertal. Es war grauenhaft! Grauenhaft kalt! Und zauberhaft, was die Pistenbedingungen betraf! Wir waren die ersten 14 Tage im Februar dort und jeder weiß, was wir für ein Wetter hatten. Was wir als ganz toll empfanden, waren die Skiverbindungen zwischen Parsenn und Mittelberg. Super - toll - einfach Spitze! Was gar nicht mehr geht: die Liftbedingungen am Ifen! Das ist - sorry - : Steinzeit! Bei -20° von der Auenhütte über die Hahnenköpflebahn nach oben geschlichen zu werden ist eine Zumutung! Dafür Geld (über den Skipass) zu nehmen: eine Frechheit.
Ob es nun dafür eine Verbindung vom Horn zum Ifen braucht, vermögen wir nicht zu beurteilen. Kann so sein - muss aber nicht. Auf alle Fälle müssen die Lifte am Ifen dem aktuellen Stand der Technik angepasst werden. Übrigens scheint das am Parsenn mehr als geglückt zu sein.
In einem früheren Beitrag hier habe ich gelesen, dass man auf die jungen Besucher nicht zu sehr eingehen sollte, da diese sowieso andere Destinationen besuchen würden. Aus unserer Sicht stimmt das nicht! Gerade unser Sohn (jetzt 24 Jahre alt) hat eine besonders tiefe Bindung zum Walsertal! Er hat seine Woche in "unserem" Tal so genossen, dass er bestimmt (auch mit seiner Freundin - später Familie?) wiederkommen wird.
"Unser" Walsertal hat so viele Vorzüge und einmalige Naturerlebnisse, dass selbst eine "verschandelnde" Verbindung Horn - Ifen (müssten wir uns eh erst selbst anschauen) uns nie veranlassen würde, nicht mehr nach Hirschegg zu fahren.
Naja - außer unsere Vermieter schließen ihren Betrieb - dann müssten wir neu überlegen!
|
![]() |
|
Skifahrer 26.04.12
E-Mail
|
Schliessung der Bahnen hätte es die Panoramabahn
hätte es eine Verbindung zwischen Parsenn/Heuberg und Ifen
hätte es einen Lift zwischen Parsenn und Ideallift
hätte es ein zusammenhängendes Skigebiet
hätte es einen gemeinsamen Skipass
hätte es bei einem ZUSAMMENHÄNGENDEN Skigebiet keine einzelnen Schliessungen gegeben
hätte es keine so positiven Eintragungen bzgl. der Schliessung einer Fellhornbahn gegeben
hätte das KWT auch eine Zukunft
|
![]() |
|
Krüger 24.04.12
E-Mail
|
Geschlossene Liftanlage Wir waren eine Woche nach Ostern im Walsertal!!
Ansich wollten wir an der Kanzelwand Ski fahren, aber da waren nur noch 2 Lifte offen plus Abfahrt. Aber am Schnee lag es nicht?? Wir waren sehr enttäuscht, sind wir doch vom hohen Norden extra dafür angereist.
Wir hatten die ganze Woche eine Wohnung im Tal gebucht, sind dann jedoch nach St. Anton am Arlberg gewechselt. Da waren feinste Bedingungen und alle Lifte im Betrieb.
Wir kommen schon viele Jahre in das Walsertal und waren somit sehr enttäuscht, mussten wir nun doppelt Unterkunft bezahlen.(durch den Wechsel)
Wir hatten die Info , dass Kanzelwand /Fellhorn in Betrieb ist bis zum Weissen Sonntag... Dies sollte man in Zukunft genauer kundtun , welche Anlagen offen sind...
|
![]() |
|
Free Ifen 16.04.12
E-Mail
|
Ifen Bei der Abstimmung der Gemeindevertretung hat die umstrittene Panoramabahn die erste Hürde genommen. Das Kleinwalsertal setzt weiterhin auf Pistenskifahren.
Das ist auch grundsätzlich richtig. Aber eben nicht ausschließlich. Die Zahl der Pistenskifahrer nimmt in Deutschland langsam aber kontinuierlich ab. Im Unterallgäu, im Taunus, auf der Schwäbischen Alb, im Sauerland usw. schließen nach und nach die kleinen Dorflifte. Genau diese Dorflifte, wo die Kinder nach der Schule einfach bisschen herumrutschen konnten. Hier wurde das Selbstverständnis geweckt, dass man im Winter Ski fährt und der Wunsch geweckt auch mal im Urlaub oder am Wochenende richtig Ski zu fahren. Hinzu kommt ein breites Angebot im Alpenraum für immer weniger Skifahrer, dass zu einem ruinösen Wettrüsten führt. Dieses Wettrüsten hinterlässt im Sommer eine zerstörte, verbaute und vergewaltigte Landschaft, die für den Sommergast wenig attraktiv ist.
Im Gegensatz dazu verzeichnet das Sportklettern jährlich Zuwächse mit steigender Tendenz. Tirolmarketing hat dies erkannt und fördert diese Sportart als Form des sanften Tourismus. Eine Sportart, die nur minimale Eingriffe in die Natur fordert und die zu diesem einmaligen Berg passt
http://bit.ly/IePcod
Auszug daraus:
Zitat
10. Die Zielgruppe ist sehr jung (19 und 27 J.), d.h. ein gewonnener „Stammkletterer“ wird noch Jahre lang in die Region kommen.
11. Indoor-Klettern boomt, fast wöchentlich wird in Deutschland eine neue Kletterhalle eröffnet (zurzeit 335 Hallen in D). Diese Gruppe will früher oder später in die Natur!
12. Tirol ist dabei sich ein Kletterimage aufzubauen, der Wilde Kaiser kann diese Anstrengungen für sich nutzen.
13. Kletterer kommen hauptsächlich in der Vor- und Nachsaison.
14. Kletterer sind grundsätzlich angenehme, naturverbunde Gäste
Doch wie sieht die Situation am Ifen aus. Der Rausschmiss der Kletterer vor rund 20 Jahren haben die Pioniere dieser damals noch exotischen Sportart nicht vergessen. Die bunten studentischen Biwakierer von damals sind heute ergraute Akademiker, Vereinsvorstände usw. und gegen ihre Erfahrung an die jungen Sportler weiter.
Zitat Ende
Aus Anlass der größenwahnsinnigen Erschließungsplänen spricht man wieder darüber.
Der Widerspruch „Massentourismus und Bergsteigen verbieten“ ist wieder in aller Munde.
Wie selbstverständlich wird der Ifen (und damit das Kleinwalsertal) in diversen Druckwerken Internetveröffentlichungen und Vorträgen als Negativbeispiel genannt.
Wikipedia Artikel zum; Sportklettern, Hohen Ifen, Kleinwalsertal, Klettern usw.
Alpenvereinsjahrbuch 2012 (Seite 189) und zahlreiche Artikel in alpinen Fachzeitschriften:
Zum Beispiel schrieb die Zeitschrift Alpin:
…..sich ein solches Sperrgebiet gut ins Gesamtkonzept des Kleinwalsertales einfügt: Harter und lauter Tourismus mit großem wirtschaftlichen Nutzen dort und eine Ruhezone hier, wo eben nichts zu holen ist
Dieser ständige berechtigte Hinweis auf diesen Widerspruch aber schadet auf Dauer dem Ansehen der gesamten Region als Ziel für den sportlich aktiven Gast. Eine Schädigung der Destination Allgäu/Kleinwalsertal die niemand will, niemand wollen darf. Daher noch mal der Aufruf an die Entscheidungsträger in der Vorarlberger Landesregierung:
Stoppt den Bau der Panorambahn
Gebt die Ifen-Südwände frei
Und etabliert diesen einmaligen Berg als Ziel für Wanderer, Bergsteiger und Kletterer den man fair und naturschonend mit Muskelkraft besteigt.
Für frei zugängliche, unerschlossene Berge
Facebook: Free Ifen
|
![]() |
|
Johannes 15.04.12
E-Mail
|
TV-Sendung Mittwoch 20:15 BR JETZT RED I - EUROPA ...mit einem Bericht übers Kleinwalsertal!
MITTWOCH 20.15 UHR BAYERISCHES FERNSEHEN
|
![]() |
|
Walter Pretzl 15.04.12
E-Mail
|
panoramabahn Ich bin 76 Jahre und wohne seit 1988 in Berchtesgaden - eigentlich könnte mir deshalb das "Hick-Hack" um die Panoramabahn egal sein. Aber ich war ab 1955 Skilehrer in Riezlern, danach ein viertel Jahrhundert lang Mitarbeiter an der Kurzschule Baad, habe das "Skigeschehen" im Tal hautnah miterlebt und bin immer noch "Walser" - vielleicht mehr als manche, die im Tal leben.
Bei den Informationen der Bergbahn AG fällt mir zweierlei auf: Die absolute Priorität der Panoramabahn und das ebenso absolute Ausschließen einer anderen Verbindung vom Horn zur Auenhütte. Als Bergführer und Naturfreund bin ich gegen beide Möglichkeiten. Wenn ich mich aber in die Rolle des Skiurlaubers versetze, kann ich der Panoramabahn sehr wenig abgewinnen, einer Skiabfahrt vom Horn zur Auenhütte (bei "Freeridern" sowieso tausendfach praktiziert), und einer Sessel- oder Kleinkabinenbahn von der Auenhütte zurück auf's Horn, sehr viel.
Verstehen Sie mich nicht falsch: Ich bin gegen diese Lösung, aber während ich bei der Panoramabahn vermute, dass sie ein kommerzieller Reinfall wird, wäre die Lösung mit der zusätzlichen Skiabfahrt zumindest ökonomisch verständlich. Das Skigebiet würde an Attraktivität gewinnen. Und um die Skifahrer geht es doch - laut Bergbahn AG - in erster Linie.
Der Vorteil der Panoramabahn für den Sommergast wäre natürlich, dass er Walmendinger Horn und Ifen an einem Tag erledigen kann. Er braucht dann nicht mehr so lang im Tal zu bleiben!
Ich bin gespannt auf die weitere Entwicklung und hoffe, dass im Walsertal für die Natur entschieden wird!
Walter Pretzl
|
![]() |
|
Franz Huchler 12.04.12
E-Mail
|
Ifen Diese Diskussion zum Ifen Ausbau ist ja so langsam nicht mehr zu ertragen! Der Gemeinderat, welcher demokratisch gewählt wurde, hat dem Projekt zugestimmt. Auch die Gegner sollten sich an die Grundsätze einer Demokratie halten!
Das „Gedicht“ „Abschied vom Ifen“ ist dann doch des guten zu viel. Vielleicht will ja der Ifen gar nicht so bleiben wie er ist, sondern will erneuert werden. Aber gut, diese Frage werden wir vom Ifen selbst wohl nie beantwortet bekommen.
Jedenfalls benötigt das Kleinwalsertal dringend eine Modernisierung des Ifen. Und nur der direkte Verbund von Ifen und Walmendingerhorn macht meines Erachtens Sinn.
Der Ifen war früher das Skigebiet im Kleinwalsertal schlechthin und ist immer noch überall bekannt. Inzwischen sind die Liftanlagen jedoch so veraltet, dass es eine Zumutung ist, dafür auch noch Geld zu bezahlen! Wird nicht bald eine Modernisierung durchgeführt, wird dieses an sich so schöne Skigebiet in ein paar Jahren als Skiliftmuseum sterben.
Ich lese hier immer wieder, dass einige Gäste nicht mehr ins Kleinwalsertal kommen werden, wenn die Panoramabahn gebaut wird. Dies ist für mich nicht nachvollziehbar und vor allem ignorant gegenüber den Einheimischen, die eine Modernisierung zum Großteil befürworten. Das Kleinwalsertal ist groß genug für alle und hat sehr sehr viele Gipfel und Täler, die nicht erschlossen sind und in denen es im Sommer wie auch im Winter sehr ruhig ist.
Ich kenne sehr viele Gäste, die jetzt bereits im Winter nicht mehr ins Kleinwalsertal kommen, da der Ifen eine Zumutung ist und Fellhorn/ Kanzelwand und Nebelhorn am Wochenende oft total überlaufen sind. Das Kleinwalsertal braucht eine Modernisierung des Ifens allein schon deswegen, um das Fellhorn zu entlasten und wieder zwei „richtige“ Skigebiete anbieten zu können. Jedenfalls würden viele Gäste wieder den Weg zurück ins Kleinwalsertal finden bei einer Ifen Modernisierung. Bei weiten mehr jedenfalls, als im Sommer ggf. ausbleiben würden.
Unabdingbar ist es jedoch, gleichzeitig endlich ein zukunftsträchtiges Verkehrskonzept zu entwickeln für den Raum Oberstdorf/ Kleinwalsertal. Dazu gehört neben einem kostenlosen Skibus für Skifahren zwischen Oberstdorf und dem Kleinwalsertal vor allem ein funktionierendes Parkleitsystem. Und wenn das Tal voll ist am Wochenende, dann dürfen eben ab einem gewissen Zeitpunkt nur noch Skifahrer per Bus ins Kleinwalsertal oder ans Fellhorn. Auch ein Parkhaus am Ortseingang von Riezlern und/ oder Oberstdorf wäre hierfür meines Erachtens eine sehr gute Option.
Franz Huchler
|
![]() |
|
Frank 11.04.12
E-Mail
|
Touristenverdummung Da wollte ich diese Osterferienwoche nochmals in Skigebiet Fellhorn - Kanzelwand und was höre ich:
DREI LIFTE für 34.- Euro pro Tag offen, absolute Frechheit.
Somit haben sie einen GEGNER mehr bezüglich Panoramabahn. Bei solcher Politik halte ich die Bahn für überflüssig.
|
![]() |
|
Hirschelmann Harald 11.04.12
E-Mail
|
Verfrühter Saisonschluss Kannzelwand bin bereits 39 Wintersaisonen im Tal tätig, kenne somit die Verhältnisse hier und war sehr enttäuscht,
seit gestern 10.04. läuft nur noch die KW-Bahn Zwerenalpsessel und Zweiländerbahn. Hatte Besuch von Freunden (Fam. aus Westerland/Sylt) die über 1100km schon das dritte mal diesen Winter kommen. Sie fahren morgen nach Lech, weil man dort noch gute Möglichkeiten hat was die Auswahl an Bergbahnen und Lifte betrifft.
Das ist leider keine gute Werbung für das Tal !!!
Meiner Meinung nach, sollte bei solch guter Schneelage wie dieses Jahr, ein komplettes Skigebiet mindestens bis eine Woche nach Ostern in Betrieb sein.
Die Parkplätze an der Kwb und Skischule Seite Egg waren brechend voll, hier kann man nicht davon ausgehen es seien zu wenig Gäste.
|
![]() |
|
Andrea Münch 10.04.12
E-Mail
|
Ifen Eigentlich habe ich schon im September mich gegen ein solches Unternehmen ausgesprochen. Doch ich bin leider nur der Tourist der das Geld im Tal lässt und das ist auch gut so. Ich kann jetzt frei entscheiden ob ich in den nächsten Jahren, wenn die Bauerei hinten in der Melköde los geht noch hierhin reise oder mir etwas anderes aussuche. Demokratie soviel möchte ich doch noch sagen ist gut und es sollte der Mehrheitswillen gelten und respektiert werden. Jeder einzelne der dagegen ist, hat ja die Möglichkeit, sich für ein anderes Urlaubsziel ,für die Zukunft, zu entscheiden. Ich für meine Person und meine Mitreisenden werden das die nächste Zeit entscheiden.
Es grüßt eine nachdenkliche Touristin die eigentlich dieses Tal liebt
A. Münch
|
![]() |
|