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Widderstein: Neues Gipfelkreuz errichtet | vom 12.09.2006 |
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Seit wenigen Tagen steht auf dem höchsten Berg des Kleinwalsertals, dem "Widderstein" (2533m), wieder ein Gipfelkreuz. Das alte wurde im vergangenen Winter Opfer von Sturm und Schnee. In einer spektakulären Aktion wurde das neue Gipfelkreuz per Heli auf den Gipfel geflogen und von Mitgliedern der Walser Bergschule und der Gemeinde Mittelberg in luftiger Höhe fachmännisch verankert.
Nicht nur der Helipilot, auch die Crew der Bergschule Kleinwalsertal unter Ulli Ernst leistete in schwindelnder Höhe ganze Arbeit. Nachdem Material und Mannschaft auf dem Gipfel (!) abgesetzt, und vier neue Anker in den Fels gebohrt wurden, konnte der heikle Teil der Aktion beginnen. Mit Hilfe von Flugkoordinator Ulli Leitgeb musste der Heli-Pilot das neue Gipfelkreuz zentimetergenau in die vorgesehene Verankerung setzen. Die Crew der Bergschule mit Karl Schuster, Norbert Heim, Frank Drechsel, Clemens Paul, sowie Alexander Ritsch und Konstrukteur Alwin Moosbrugger, spannten sogleich das schwere Kreuz mit vier Seilen ab, stabilisierten es und befestigten die Stahlseile in die dafür vorgesehenen Anker im Gipfelbereich. Im gleichen Atemzug wurde das rund 30 Jahre alte umgestürzte Kreuz per Heli ins Tal abtransportiert.
Feierliche Einweihung im Oktober
Das neue Symbol auf dem höchsten Berg des Tales ist aus Lärchenholz und wurde von Alwin Moosbrugger gefertigt. Er war es auch, der zusammen mit Ulli Ernst die Initiative zur Errichtung des neuen Gipfelkreuzes ergriffen hatte. Das neue Widdersteinkreuz wurde von den Gemeinden Mittelberg und Warth gespendet und soll noch Anfang Oktober unter Teilnahme beider Gemeinden feierlich eingeweiht werden.
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