Sonnenaufgang über dem Schwarzwassertal - Blick vom Grünhorn zum Hohen Ifen
Das Kleinwalsertal mit seinem Bergkranz liegt in den nördlichen Kalkalpen (Untergruppe Allgäuer Alpen) und werden in die Nordwestlichen und Südöstlichen Walsertaler Berge unterteilt.
Nordwestliche Walsertaler Berge
Das Kleinwalsertal bildet die südliche Grenze der Nordwestlichen Walsertaler Berge, der Talzug von Oberstdorf über Rohrmoos nach Sibratsgfäll ist die nördliche Begrenzung. Am Üntschenpass grenzen die Nordwestlichen und die Südöstlichen Walsertaler Berge aneinander. Der höchste Berg ist der Hohe Ifen, 2.230 m ü. NN. Dieser Berg ist zusammen mit dem benachbarten Gottesackerplateau auch die markanteste Erscheinung der Untergruppe. Gesteine aus der Kreidezeit bilden diese Gebirgsgruppe. Im Gegensatz dazu sind die übrigen Berge der Untergruppe aus Flysch aufgebaut. Dies ist ein Teil der südlichen Flyschzone der Allgäuer Alpen. Der Hohe Ifen und das Gottesackerplateau trennen die südliche von der nördlichen Flyschzone. Insofern bilden der Hohe Ifen und das Gottesackerplateau ein geologisches Fenster, in dem das nächstältere Gestein unter der Flyschdecke zum Vorschein kommt.
2.230 A/D
2.143 A
2.135 A
2.092 A
2.090 A
2.058 A
2.046 A
2.039 A
2.039 D
2.033 A/D
2.029 D
1.999 A
1.989 A
1.994 A
1.982 A
1.974 A
1.974 A
1.968 A
1.950 A
1.965 A
1.958 D
1.929 D
1.926 A
1.922 D
1.857 D
1.830 A
1.795 A
1.725 A
1.719 A
1.703 A
1.702 A
1.659 D
1.659 A
1.645 A
1.560 D
1.528 A/D
1.487 A/D
1.470 A
1.384 A
1.282 D
Südöstliche Walsertaler Berge
Die Untergruppe der Südöstlichen Walsertaler Berge wird im Norden vom Kleinwalsertal begrenzt. Im Osten und Südosten verlaufen das Stillachtal und das Rappenalpental. Das Üntschenjoch verbindet die Südöstlichen Walsertaler Berge mit den Nordwestlichen Walsertaler Bergen. Am Schrofenpass schließt sich der zentrale Hauptkamm der Allgäuer Alpen an. Der höchste Berg der Untergruppe ist der Große Widderstein, 2.536 m. In der Gruppe befinden sich das bekannte Wander- und Skigebiet Kanzelwand/Fellhorn sowie der Mindelheimer Klettersteig. Stark besuchten Gebieten wie am Fellhorn oder in der Umgebung der Mindelheimer Hütte stehen einsam gebliebene Gebiete gegenüber wie in den Bergen nordöstlich der Fiderescharte gegenüber. Das Fellhorn liegt in der südlichen Flyschzone der Allgäuer Alpen. Der Kamm vom Widderstein über die Schafalpenköpfe bis zum Griesgundkopf besteht aus Hauptdolomit (Walser Kerle). Auch Lias-Gesteine gibt es in der Untergruppe, z. B. am Elfer.
2.536 A
2.387 A
2.384 A/D
2.368 A
2.366 A/D
2.320 A
2.320 A/D
2.272 A/D
2.201 A/D
2.263 A/D
2.260 A/D
2.260 A/D
2.252 A/D
2.236 A
2.224 A
2.214 D
2.213 A/D
2.208 A/D
2.191 A/D
2.188 A
2.177 D
2.175 D
2.170 A/D
2.164 D
2.161 A
2.145 A
2.139 D
2.136 A
2.131 A
2.102 D
2.083 A
2.075 A
2.058 A/D
2.037 A/D
2.019 A
2.002 A/D
1.980 A
1.977 A
1.968 A/D
1.940 A/D
1.936 A/D
1.910 A
1.857 A
1.706 A/D
1.424 D
1.278 D
984 D