Imker Kurt Müller mit Bienen im Kleinwalsertal | © Kleinwalsertal Tourismus eGen | Fotograf: Dominik-Berchtold
Ein Projekt zum Mitmachen

VON BIENEN UND HONIG

BE[E]Kleinwalsertal

Das Kleinwalsertal hat es sich zum Ziel gesetzt, heute, aber auch in Zukunft eine Oase für Bienen und Insekten zu sein. „Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. " (Albert Einstein, 1949). Heute, im Jahr 2018 steht es um die nützlichen Bestäuber ganz und gar nicht gut. Verschiedene gemeinsame Aktionen beim Projekt BE[E]Kleinwalsertal sollen deshalb dem Bienen- und Insektensterben entgegenwirken!

Live im Bienenstock

Fakten rund um die Biene

Seltene Bienenoase

Das Kleinwalsertal ist mit seinen extensiv genutzten Weideflächen und dem vielfältigen Blütenangebot eine wahre Bienenoase. Andernorts machen ihnen großflächig betriebene Landwirtschaft, Monokulturen und Pestizide das Leben schwer.

Die ideale Bienenrasse

Die im Kleinwalsertal herumschwirrende Bienenrasse Carnica gilt als sanftmütig. Sie ist perfekt an die herbe Witterung in unserem Hochgebirgstal angepasst.

Imker und Honig

Im Kleinwalsertal gibt es neun Imker-Betriebe, die zusammen rund 500 Bienenvölker halten. Für ein Glas Gebirgsblütenhonig werden ca. 100.000 km Flugstrecke zurückgelegt. 

Welt ohne Bienen

Ein Rückgang der Bienen brächte massive Ernteeinbußen mit sich: Etwa 40 % wenige Äpfel und Kirschen, 12 % weniger Birnen und 5 % weniger Karotten gäbe es ohne ihre Bestäubungsleistung.

REZEPTE & TIPPS VOM IMKER

Bienenhonig wird auch von einheimischen Gastronomen in der Küche sehr geschätzt. Jürgen Scharnagl, Imker und Koch im Kleinwalsertal, verrät sein Rezept für Knusper-Honig auf Ziegenkäse – ganz einfach zum Nachmachen!